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Ludwig Bamberger

à Bücher von Ludwig Bamberger

 

Ludwig Bamberger wurde am 22. Juli 1823 in Mainz geboren. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften in Gießen, Heidelberg und Göttingen. Als Jude konnte er aber in seinem Heimatland, dem Großherzogtum Hessen, nicht im Staatsdienst, etwa als Richter, arbeiten. Auch Notar konnte er nicht werden.

Ludwig BambergerWie viele wurde er von der Märzrevolution 1848 mitgerissen, die er als Redakteur der "Mainzer Zeitung" und überzeugter Demokrat begleitete. Als die Revolution unterdrückt werden sollte, schloß er sich dem Aufstand in der Pfalz an, der aber scheiterte. Mit Haftbefehl, ja sogar der Todesstrafe bedroht, floh er aus Deutschland. Nach einigen Stationen ließ er sich in Paris nieder und arbeitete sehr erfolgreich im Bankgewerbe.

Nach dem Krieg 1866 gegen Österreich wurde eine Amnestie erlassen. Ludwig Bamberger konnte nun nach Deutschland zurückkehren und wurde Berater von Bismarck. Er schloß sich den Nationalliberalen an, für die er in den Reichstag gewählt wurde, wobei er deren linken Flügel angehörte. Dabei war er federführend an der Einführung der Goldmark als einheitlicher Währung in Deutschland beteiligt. Außerdem gründete er die "Deutsche Bank" mit, zog sich aber, um Interessenkonflikte auszuschließen, bald aus dem Unternehmen zurück.

Unzufrieden über den reaktionären Schwenk Bismarcks in den 1870er Jahren trat er mit anderen 1880 aus der Nationalliberalen Partei aus und gründete die "Liberale Vereinigung", die auch als "Sezession" oder "Sezessionisten" bekannt war. 1884 fusionierte diese mit der Deutschen Fortschrittspartei zur Deutsch-Freisinnigen Partei.

Diese war auch als "Kronprinzenpartei" bekannt, weil man vermutete wurde, daß sie den Kern einer liberalen Regierung bilden würde, sobald den Kronprinz den Thron bestiege. Als es 1888 so weit war, war Kaiser Friedrich allerdings schon totkrank und regierte nur 100 Tage. Ludwig Bamberger war zu der Zeit einer der engsten Berater des Kaisers und der Kaiserin, die argwöhnisch von Bismarck bespitzelt wurden.

Als Gegenspieler von Eugen Richter in der Freisinnigen Partei, gründeten er und andere zumeist vormalige Nationalliberale 1893 die Freisinnige Vereinigung. Ludwig Bamberger zog sich aus dem öffentliche Leben zurück, insbesondere auch angewidert vom wachsenden Antisemitismus, und widmete sich seinen literarischen Studien.

Er starb am 14. März 1899 in Berlin.

 


 

Bücher von Ludwig Bamberger bei Libera Media

  • Erlebnisse aus der Pfälzer Erhebung im Mai und Juni 1849
  • Die fünf Milliarden
  • Das Gold der Zukunft
  • Juchhe nach Italia!
  • Die Sezession
  • Deutschtum und Judentum
  • Deutschland und der Socialismus

 

Bücher über Ludwig Bamberger bei Libera Media

  • Otto Hartwig: Ludwig Bamberger, eine biographische Skizze

Autoren

Hermann Schulze-Delitzsch
Eugen Richter
Rudolf Virchow
Friedrich Stoltze
Julius Stettenheim
Wippchen

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